Unsere Idee war es, in der grauen Betonwüste von Gropiussstadt einen neuen Ort zu erschaffen, der junge und alte Menschen durch das Thema Ernährung zusammenführt. Es geht um das Erfahren von frischem Obst und Gemüse, welches in kleinen Beeten im Gebäude wächst. Weiterhin steht das gemeinsames Essen und Kochen sowie die Forschung in Laboratorien durch Schüler der Luise-Meitner-Schule im Mittelpunkt. Die Intervention „Eatelier“ platziert sich über der U-Bahn Station Wutzkyallee. Ein direkter Zugang in das Eatelier lockt die Ankommenden herein. Zwischen den einzelnen Stockwerken entstehen Terrassen, die zum gemeinsamen Verweilen, Grillen und Sonne genießen einladen. Im Erdgeschoß zieht der „Verführungsraum“ die Gäste in seinen Bann. Das gesamte Gebäude wird durch Lichtflöten beleuchtet, die unterschiedlichste Lichtsituationen kreieren. Der gläserner Fahrstuhl durchbricht auf seinem Weg auf die Dachterrasse die Außenhülle des Gebäudes und schafft ungewohnte Blickbeziehungen. Das gesamte Eatelier legt sich auf das Wutzkycenter und erweckt es zu neuem Leben. Zwischen Wutzkycenter und dem Eatelier entsteht ein Stadtraum auf dem der Wochenmarkt stattfinden wird.